Wir haben unsere Schützen–Küche aufgemöbelt

Unsere Küche im Schützenhaus hat im Laufe der Jahre viele Feiern erlebt. Kein Wunder also, dass sie zuletzt hier und da etwas müde wirkte: Türen fielen buchstäblich aus den Angeln, Böden gaben nach und an der einen oder anderen Stelle krochen unschöne Überraschungen die Rückwand hinauf.

Da kam das großzügige Angebot von Tante Trude, Gertrud Stang, gerade recht. Sie überließ uns ihre hochwertige, gebrauchte Küche samt Elektrogeräten – und damit war schnell klar: Im Schützenhaus zieht eine neue Küche ein!

Gleich nach dem Schützenfest machte sich ein tatkräftiger kleiner Trupp auf den Weg, baute Tante Trudes Küche fachgerecht ab und transportierte sie per Anhänger ins Schützenhaus. Beim Ausräumen der alten Küche machte sich die Fantasie selbständig und erwartete insgeheim, eine längst vergessene Geheimkasse zu entdecken. Doch statt eines Schatzes fanden wir lediglich jede Menge alten Staub – immerhin ebenfalls ein Fundstück aus vergangenen Zeiten.

Mit vereinten Kräften wurde der Raum gründlich gereinigt. Viele fleißige Hände schrubbten, wischten und putzten, bis die Küche wieder blitzblank erstrahlte. Anschließend begann der ebenso wichtige wie knifflige Einbau: alles musste angepasst, eingestellt und angeschlossen werden. Natürlich nahm das Ganze etwas Zeit in Anspruch – schließlich passt nicht jede Küche auf Anhieb genau dorthin, wo sie hin soll.

Inzwischen sind die Schränke sauber eingeräumt und die neue Küche ist fast bereit für ihre nächsten Einsätze. Ein paar größere und kleinere Nacharbeiten stehen zwar noch an, und auch die eine oder andere Suchaktion wird uns vermutlich noch beschäftigen:

„Wo ist denn hier das Dings?“
„Das war doch immer da …“

Aber genau das gehört bei einer neuen Küche wohl dazu. Wir freuen uns jedenfalls sehr über den frischen Glanz, die deutlich verbesserte Ausstattung und darauf, dass unsere Schützenküche nun wieder viele Jahre lang bei unseren Festen und Veranstaltungen das Herz des Hauses ist.

Ein herzliches Dankeschön an Tante Trude für die großzügige Spende und unser tolles Helfer-Team, Alvo und Lisa, Ralf und Gabi, Manfred und Ellen, Dirk, Ralf und Angela, die beim Abbau, Transport, Reinigen, Einbauen und Einräumen tatkräftig mit angepackt haben!


Dach des Schützenhauses braucht dringend eine Reparatur

Das Dach unseres Schützenhauses macht uns große Sorgen, es ist dringend reparaturbedürftig. Für unseren Verein, die Schützen- und Ortsgemeinschaft ist das Schützenhaus ein wichtiger Treffpunkt und Veranstaltungsort. Umso größer ist unsere Sorge, dass durch den aktuellen Schaden weitere Beeinträchtigungen und hohe Folgekosten entstehen könnten.

Das Dach wurde im Jahr 2000 mit einer sogenannten „Elefantenhaut“ versehen. Dabei handelt es sich um eine Dachhaut, die das Gebäude vor Witterungseinflüssen schützen soll. Durch die jahrelangen Temperatur- und Witterungsschwankungen wurde das Material jedoch stark beansprucht.

Obwohl in der Vergangenheit bereits mehrfach Reparaturarbeiten durch einen Fachbetrieb vorgenommen wurden, hat sich die Dachhaut nun zum dritten Mal, immer an der gleichen Stelle, aus ihrer Befestigung gelöst. Beim aktuellen Schaden war die Bewegung der Dachhaut so stark, dass sogar eines der eingebauten Dachfenster mitgezogen und verschoben wurde.

Bisher konnte wir provisorisch die schadhafte Stelle abdecken. Es besteht jedoch die Gefahr, dass Feuchtigkeit in das Gebäude eindringt. Mögliche Schäden an der Bausubstanz und an der Einrichtung des Schützenhauses müssen dringend verhindert werden. Eine zeitnahe Reparatur ist daher unerlässlich, besonders im Hinblick auf den bevorstehenden Herbst und Winter.

Diese Situation stellt unseren Verein finanziell vor eine große Herausforderung. Die Kosten für die bisherigen Reparaturen haben unsere Rücklagen vollständig aufgebraucht. Für die nun erforderlichen Maßnahmen sind wir deshalb auf Unterstützung angewiesen.

Wir bitten daher alle Mitglieder, Freunde, Förderer und Unterstützer unseres Vereins herzlich um Hilfe. Jede Spende – unabhängig von ihrer Höhe – trägt dazu bei, den Schaden schnellstmöglich zu beheben und unser Schützenhaus als Ort für Vereinsleben, Veranstaltungen und gemeinschaftliches Miteinander zu erhalten.

Spendenkonto

Kontoinhaber: St. Hubertus Schützengesellschaft Rhöndorf e.V.
IBAN:
DE65 3705 0299 0000 1500 78
Verwendungszweck: Reparatur Schützenhaus

Auf Wunsch stellen wir selbstverständlich eine Spendenbescheinigung aus. Bitte geben Sie hierfür bei der Überweisung Ihre Anschrift an oder wenden Sie sich direkt an unseren Präsidenten: Ralf Wagner E-Mail: wagners-ralf60@t-online.de  oder an jemanden aus dem weiteren Vorstand oder Sie nutzen das Kontaktformular hier auf Webseite dort können Sie auch unser Spendenformular nutzen. 

Wir bedanken uns herzlich für jede Unterstützung und für die Verbundenheit mit unserem Verein. Gemeinsam können wir dazu beitragen, unser Schützenhaus zu erhalten und auch künftig als Treffpunkt für die Gemeinschaft nutzen zu können.

Ihr St. Hubertus Schützengesellschaft Rhöndorf 1920 e.V.


Die gute Stube der Rhöndorfer Schützen erstrahlt in neuem Glanz

Nach monatelangen, tatkräftigen Renovierungsarbeiten ist die Hubertus-Stube jetzt hell und freundlich. Die Mühe hat sich wirklich gelohnt!
 
Überraschungen hinter den Möbeln
Wie es oft beim Renovieren so ist, gab es auch einige, naja, sagen wir mal, „müffelnde Überraschungen“, die hinter den Möbeln lauerten. Die Rückseiten einiger Bänke hatten unbemerkt verdächtige dunkle Flecken entwickelt, und der große Schrank hinter dem Tresen, der seit Jahrzehnten an seinem Platz stand, hatte sein eigenes kleines Mikroklima hinter der Rückwand entwickelt! Diese Herausforderungen wurden jedoch mit Sorgfalt angepackt: Alles Wichtige wurde entfernt, gründlich gereinigt und neu verputzt. Und die betroffenen Möbelstücke haben wir gleich entsorgt – Platz für Neues!
 
Ein strahlendes Ergebnis
Nachdem von der Decke bis zum Boden alles blitz blank war, fanden alte und neue Möbel wieder ihren Platz. Unserem Heiligen Hubertus wurde besondere Aufmerksamkeit geschenkt: sorgfältig wurde er von der dicken Staubschicht befreit, und jetzt schaut er wieder zufrieden auf das Treiben der Schützen.

Am letzten Samstag im Februar nutzten wir die Gelegenheit, um die Gehölze auf unserem Grundstück zu schneiden. Mit Astscheren ausgerüstet, machten sich eine handvoll tatkräftiger Schützen daran, die üppig gewachsenen Sträucher oberhalb unserer Stützmauer kräftig zurückzuschneiden. In den Wochen zuvor hatten wir bereits kranke und abgestorbene Bäume gefällt, zerkleinert und abtransportiert.

Dank der vielen fleißigen Hände ist der Frühjahrsputz in unserem Schützenhaus nun abgeschlossen. Alles ist bereit, um mit unseren Gästen das frische Ambiente zu genießen.


Aufräumen, putzen, putzen in der Hubertusstube ; )

Vergangenen Samstag, 28.Februar 26 war die letzte offizielle Möglichkeit, die Gehölze auf unserem Grundstück zu schneiden, bevor der Vogelschutz eingehalten werden soll. Eine knappe handvoll Schützen haben, mit Astscheren ausgerüstet, hat die üppig gewachsenen Sträucher, oberhalb unserer Stützmauer, kräftig zurückgeschnitten.

In den Wochen zuvor sind bereits, mit großer Kraftanstrengung, einige kranke und abgestorbene Bäume gefällt, zerkleinert und abtransportiert worden. Nach der gelungenen Renovierung der Hubertusstube, ist sie am Wochenende geputzt und geschrubbt worden. Die Theke,  Bänke, Fenster und alle Kleinigkeiten glänzen wieder. 

 Im Laufe der Woche erhält der Fußboden noch eine professionelle Grundreinigung und dann können die Möbel wieder eingeräumt werden. Natürlich haben wir auch unserem Heiligen Hubertus, Aufmerksamkeit geschenkt und ihn sorgfälltig von der dicken Staubschicht befreit. Er steht wieder an seinem angestammten Platz und schaut dem Treiben der Schützen zu.

Jetzt warten noch der Saal und die Küche auf Zuwendung durch fleißige Hände.

Es macht einfach mehr Spaß wenn Ihr auch zum Helfen kommt und gemeinsam geht es auch viel schneller. Wir freuen uns wenn Ihr auch kommt!


Wie die Hubertus-Stube zu ihrem Namen kam

Es war im Jahr 1999, nach einer Planungszeit von 5 Jahren sollte endlich mit dem Bau des neuen Schützenhauses begonnen werden. Doch zuvor musste die Auffahrt, der „Schützenpfad“ verbreitert werden, was Bauarbeiten an der Bruchsteinmauer, die den Hang unterhalb der Festwiese stützt, nach sich zog. Direkt am unteren Ende der Auffahrt wurde eine Nische in die Mauer eingelassen, es war geplant, dass in dieser Nische eine hölzerne Figur des Hl. Hubertus platziert werden sollte.

Wer diese Stelle kennt, weiß, dass dieser Plan nie ausgeführt wurde, weil eine Holzfigur im Freien nicht von langer Lebensdauer wäre.

Im Jahr 2000 konnte dann endlich mit dem Neubau begonnen werden. Zahlreiche Gewerke wurden an ortsansässige Handwerker vergeben, allerdings war auch im erheblichen Umfang Eigenleistung durch die Schützen eingeplant.

Nun ereignete es sich aber, dass einer unserer Schützenbrüder, von Beruf Drechslermeister und handwerklich sehr begabt, sich krankheitsbedingt nicht an den Bauarbeiten beteiligen konnte. Knapp 2 Monate fehlte er wegen Krankenhausaufenthalt und einer folgenden Rehamaßnahme. Und auch danach musste er sich schonen.

Das ging ihm sehr gegen den Strich und zusammen mit seiner Ehefrau überlegte er, wie sie beide sich trotzdem am Bau beteiligen könnten. So entstand die Idee, den Schützen eine Figur des Hl. Hubertus für das Schützenhaus zu stiften.

Die beiden erinnerten sich an einen alten Freund, den Bildhauer Gerhard Passens, den sie über viele Jahre jährlich im Urlaub in Berchtesgaden getroffen hatten.

Gerhard Passens, gebürtig 1938 in Bischofswiesen, hatte die Liebe zur Bildhauerei von seinem aus Kevelaer stammenden Vater geerbt. Schon als Kind schnitzte er Krippen, bevor er diese Leidenschaft zum Beruf machte. Von 1954 bis 1958 besuchte er also die Fachschule für Holzbildhauerei in Berchtesgaden und anschließend bis 1964 studierte er an der Akademie der Bildenden Künste in München. 1965 war er in Altamira (Spanien) an der Schaffung einer Kopie einer steinzeitlichen Höhle beteiligt, bevor er freischaffend einige Jahre In München und Berchtesgaden tätig war. Von 1975 bis 2001 arbeitete er zuerst als Fachlehrer und später als Schulleiter an der Fachschule für Schreinerei und Holzbildhauerei in Berchtesgaden. Jährliche Ausstellungen im In- und Ausland führten den Künstler bis nach Buenos Aires. Beeindruckend lesen sich seine Vita sowie sein Ausstellungsverzeichnis.

An diesen Künstler und Freund erinnerte sich nun unser Schützenbruder, er schrieb ihn an und bat um die Gestaltung einer Figur des Hl. Hubertus in Bronze. Dazu muss man wissen, dass Holzschnitzer ebenso in Stein und mit Bronze arbeiten.

Der Sohn des Künstlers, Gregor, Jg. 1974, der ebenso wie der Vater die Bildhauerei erlernt hat, studierte an der Akademie der Bildenden Künste in München und arbeitet heute in München und Buenos Aires. Er nahm den Auftrag gerne an und so kam der Hl. Hubertus nach Rhöndorf ins Schützenhaus, wo er seinen Platz über dem Kamin in der „Hubertusstube“ fand und wo er auch heute immer noch anzutreffen ist.

Die Figur aus massiver Bronze wiegt 15 kg; die Gussform wurde nach der Herstellung zerstört, so dass es sich bei „unserem“ Hubertus um ein Unikat handelt.

Der Stifter ist derzeit unser ältestes Mitglied, ihr habt es sicher schon erraten, es handelt sich um Fritz Ueberbach! Er hat sich gewünscht, dass die Figur niemals kopiert wird und dass im Falle der Auflösung des Vereins über den Verbleib der Figur gemeinsam mit ihm oder mit seinen Erben entschieden wird.


Unser Schützenhaus

Die Hubertus-Stube strahlt Gemütlichkeit und Gastlichkeit aus. Sie ist unser Clubraum und hat schon so mancher feucht-fröhlichen Feiern einen Rahmen geboten. Egal wie groß die Feier ist, bleibt immer noch ein Platz zum tanzen.

Unsere Räumlichkeiten werden auch für andere Anlässe genutzt. Kühle Getränke gibt es am Thresen mit Zapfanlage, eine Küche ist vorhanden. Wenn's draussen kalt kalt ist, sorgt der Kachelofen für wohlige Wärme. Tagungen, Besprechungen, Geburtstags- oder Weihnachtfeiern und so weiter sind hier gut aufgehoben.

Unsere Festwiese

Unsere Festwiese liegt im schönen Löwenburger Tal. Selbst in den heißen Sommern gibt es dort eine angenehm, kühle Brise. Das könnte auch der Grund dafürsein, weshalb unsere Schützenfeste immer so gut besucht sind.

Um unsere Schützenfeste feiern zu können, ist gemeinsames "Ärmel-hochkrempeln" angesagt. Das stärkt unsere Gemeinschaft und die anfallenden Arbeiten sind schnell erledigt. Hinterher freut sich jeder mit wohliger Erschöpfung auf ein kühles Bierchen zur Erfrischung.